Spaß für die ganze Familie: Skiurlaub am Arlberg mit Kind

Der Arlberg zieht Skifahrer aus der ganzen Welt magisch an. Wenig verwunderlich, schließlich bietet die Region eine wunderschöne Landschaft und gute Möglichkeiten, den Skisport auszuführen.

Der erste Skiklub wurde in Arlberg im Jahr 1901 gegründet. Heute erwartet der Arlberg Touristen mit einem mehr als 340 Kilometer langen Pistenvergnügen. Die Region lässt sich mit folgenden Worten kurz beschreiben:

 

  • großes Angebot an Anlagen und Pisten
    • 340 km Skiabfahrten
    • 200 km Tiefschneeabfahrten
    • 97 moderne Lifte und Bahnen

  • elf Meter Naturschnee pro Jahr sorgt für Sicherheit

  • zwei Snowparks

  • Freeride-Eldorado

 

Arlberg bietet somit sowohl für fanatische Skifahrer als auch Familien alles, was man sich wünschen könnte. Doch Familien mit Kindern haben ganz besondere Anforderungen, damit ihr Urlaub perfekt wird. Die nachfolgenden Tipps helfen, die richtige Entscheidungen zu treffen, damit der Skiurlaub am Arlberg perfekt wird.

Eine familienfreundliche Unterkunft finden

Der Winterurlaub mit Kindern besteht in der Regel nicht nur aus Skifahren, sondern auch anderen Aktivitäten. Glücklicherweise hat der Arlberg, beziehungsweise die dort zu findenden Unterkünfte, Passendes im Angebot.

Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft sollten Eltern immer im Hinterkopf behalten, dass sich alle Familienmitglieder wohlfühlen müssen, damit der Urlaub ein Erfolg wird. So quengeln die Kleinen bereits, wenn der Weg von Unterkunft zum Skilift weit weg ist. Auch ein für sie unattraktives Angebot an Mahlzeiten kann schnell für schlechte Stimmung sorgen.

Glücklicherweise gibt es am Arlberg zahlreiche familienfreundliche Unterkünfte, die Eltern beim Aufenthalt unter die Arme greifen: Das Hotel Edelweiss bietet Kinderbetreuung an. Eine ausgebildete Kindergärtnerin sorgt dafür, dass es den Kleinen gut geht, wenn Mama und Papa Mal ohne den Nachwuchs die Pisten erkunden möchten.

Kosten beim Skiurlaub mit Kindern sparen

Die Kosten für die Anreise und Unterkunft können durchaus sehr verschieden sein. In vielen Fällen ist jedoch ein Skiurlaub mit Kindern kein günstiges Unterfangen. Deshalb möchten die Eltern an jedem Ende sparen, wenn es möglich ist und den Spaß nicht einschränkt.

Die erste Möglichkeit, zu sparen, ergibt sich bei der Skiausrüstung für den Nachwuchs. Da sie sich noch im Wachstum befinden, macht es Sinn, die Ausrüstung vor Ort auszuleihen, anstatt sie zu kaufen. Wenn die Kleinen noch keine begabten Skifahrer sind, sollten die Eltern nachfragen, ob es Gesamtpakete für Skikurs und Skipass gibt. Rabatte für Familien oder Geschwister sind keine Seltenheit.

Tipp: Für Familien mit noch nicht schulpflichtigen Kindern ist es besonders günstig, außerhalb der Feriensaison in den Urlaub zu fahren.

Wer für die Skiausrüstung für den Nachwuchs vor Ort ausleihen möchte, kann Geld sparen, wenn Skistöcke und Co. vorab online reserviert werden. Skibekleidung muss nicht zwingend ausgeliehen werden. Vielleicht haben Freunde oder Bekannte alte Kleidungsstücke übrig, aus denen ihre Sprösslinge bereits herausgewachsen sind. Oder man leiht sich die Kleidung einfach aus - eine Lösung gibt es immer.

Die richtige Ausrüstung für den Nachwuchs

Wie bereits erwähnt, lohnt es sich für Familien nicht, eine Skiausrüstung für ihre sich in einem ständigen Wachstum befindende Kinder zu erwerben. Jedes Skigebiet bietet alles, was die Kleinen zum Skifahren benötigen. Der Vorteil beim Ausleihen liegt darin, dass die Ausrüstung immer sehr gut gepflegt ist.

Wichtig: Minderjährige bis 15 Jahre unterliegen gemäß Art 15a Abs 2 B-VG der Helmpflicht. Sowohl Eltern als auch Kinder sollten ohnehin nicht ohne Helm auf die Piste.

Ob man die Ausrüstung letztendlich kauft oder ausleiht: Der Nachwuchs sollte Skischuhe, Helm und Co. immer in aller Ruhe ausprobieren. Insbesondere die Stiefel dürfen an keiner Stelle drücken. Die Bindungen selbst werden von Ski-Profis eingestellt. Sie berücksichtigen dabei Gewicht, Größe und Können des Kindes. Ein abschließender Test, bei dem geprüft wird, ob sich die Bindung beim Sturz auch löst, gibt zusätzlich Sicherheit.

Sollte sich der Nachwuchs bereits beim Skifahren bewiesen haben, und er möchte nun snowboarden, können Eltern ihren Kindern diesen Wunsch durchaus erfüllen. Die Sprösslinge sollten allerdings das Mindestalter von acht Jahren erreicht haben, da sie erst dann lernen, das Brett zu balancieren. Ob Eltern ihrem Nachwuchs das Snowboarden erlauben, müssen sie selbst entscheiden. Das Kind sollte für diese Sportart geeignet sein. Stürze auf Po und Knie sind keine Seltenheit. Es benötigt aber auch genügend Motivation und Kraft, weil das Snowboard häufig abgeschnallt und anschließend getragen werden muss.

Sonnenschutz ist auch im Winter ein Muss

An den Sonnenschutz denken die meisten Menschen nur im Sommer, wofür sollte man ihn auch bei klirrender Kälte benötigen? Zugegeben, die Sonneneinstrahlung ist in der kalten Jahreszeit schwächer als im Sommer. Dennoch darf ein passender Sonnenschutz nicht fehlen. Die Höhenlage im Skigebirge intensiviert in Kombination mit Schnee die Sonneneinstrahlung. Für jede 1.000 Höhenmeter ist die UV-B-Strahlung etwa 20 Prozent stärker. Ein weiterer Faktor: Die kalte Winterluft entzieht der menschlichen Haut Feuchtigkeit. Die Folgen sind eine harmlose Rötung, ein unangenehmes Jucken oder im schlimmsten Fall eine Erfrierung.

Um die Haut ihrer Kinder zu schützen, sollten Eltern Folgendes beachten:

  • lauwarm duschen oder baden, aber nicht länger als zehn Minuten
  • wenig Seife/Duschgel benutzen, da diese Mittel den Fettfilm zerstören
  • viel Trinken, damit die Haut ihren Feuchtigkeitsgehalt regulieren kann
  • Nachwuchs mit Handschuhen und Schals ausrüsten
  • fetthaltige Cremes auf das Gesicht der Kinder auftragen
  • Creme nach Rückkehr von der Piste wieder entfernen

Nicht nur die Haut selbst ist einer starken Belastung ausgesetzt, sondern auch die Lippen. Sie sollten, wie auch das Gesicht, eingefettet werden - entweder mit einer Gesichtscreme oder einem passenden Pflegestift. Die Stiftung Warentest hat 2012 acht Sonnenschutzmittel unter die Lupe genommen und diese auf ihre Qualität getestet. Eltern können sich aber auch in der Apotheke beraten lassen

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