Flechtmuseum Piringsdorf
Familien sehen im Flechtmuseum Piringsdorf die Dokumentation der alten Tradition des Korbflechtens.
Im Flechtmuseum in Piringsdorf verfolgen Kinder und Eltern in einzelnen Schritten die Kunst des Körbeflechtens. Sogar heute noch werden im Korbflechterdorf Piringsdorf in Heimarbeit „Simperl" aus Stroh und Buckelkörbe aus Haselnussholz hergestellt.
Genauestens dokumentiert präsentiert die Ausstellung im Flechtmuseum Piringsdorf die Herstellung eines Buckelkorbes und eines Simperls. Die aus Kornstroh hergestellten "Simperln" dienten früher genauso wie heute als Behältnis, in das der Bäcker den fertigen Brotteig zum "Gehen" gibt.
Werkzeug und Rohmaterial zur Korbherstellung sind im Museum ausgestellt. Neben Buckelkörben und Simperln werden auch Bienenkörbe aus Stroh geflochten.
Piringsdorf war schon vor mehr als 150 Jahren dafür bekannt, dass die Männer im Winter Körbe sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Wiederverkauf flochten. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt. In monatelanger Handarbeit entstehen Buckelkörbe aus Haselnussruten und "Simperl" aus Kornstroh.
Das Flechtmuseum Piringsdorf bietet auf Anfrage auch Kurse für Kinder und Eltern an. Unter fachkundiger Anleitung flechten die Familien Zier- und Gebrauchsgegenstände für den Eigenbedarf.
INFO
Termine:
Jan-Dez jeweils Mo-Fr 8:00-12:00, 13:00-16:30 (Sa, So, Feiertag nach Vereinbarung)
Stand: Aug.2011
Preise:
- Schlechtwettertipp
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- aktualisiert am 11.08.2011
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