Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz
Kategorien: Burgenland - Museum
Dem Familienleben von vor 1.000 bis 2.000 Jahren gehen Familien heute im Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz auf die Spur.
Das neue Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz vermittelt den Familien das Leben der Burgenländer in der Zeit zwischen 500 und 1.000 nach Christus. Die Erlebnisanlage besteht aus Nachbauten in Originalgröße, und zwar drei Grubenhäuser, ein Pfostenbau und ein Blockhaus, ein Backofen sowie ein Keramikbrennofen.
Der Lehmkuppelofen, in dem z. B. das Fladenbrot gebacken wurde, stand im Frühmittelalter meistens der ganzen Dorfgemeinschaft zur Verfügung. Das Backofenhaus im Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz ist ein Holzbau auf Pfosten mit partiellen Wänden aus Flechtwerk und einem Dach aus Eichenbrettern.
Das frühmittelalterliche Dorf in Unterrabnitz stellt die Erkenntnisse zum Leben in ländlichen Siedlungen in sämtlichen Aspekten dar. Das Freilichtmuseum ermöglicht Eltern und Kindern einen Einblick in das alltägliche Leben des Frühmittelalters. Die Menschen lebten damals in erster Linie als Bauern vom Ertrag ihrer Felder und Gärten. Daneben war aber auch die Viehwirtschaft wichtig.
Die wichtigsten Werkzeugtypen des Frühmittelalters waren Äxte in unterschiedlichen Formen, wie Dechsel, Stemmbeitel, Hohlbeitel, Ziehmesser, Sägen, Löffelbohrer, Ahlen, Messer und Hobel. Äxte dienten nicht nur zum Fällen und Abtrennen von Bäumen, sondern auch zum Zurichten von Rohlingen für Holzgerätschaften aller Art.
Für Informationen zu Führungen durch das Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf bzw. für die aktuellen Öffnungszeiten wenden sich interessierte Familien an das Gemeindeamt Unterrabnitz, Tel. +43 (0)2616 8877.