Museumsapotheke im Stadtmuseum Graz
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Einblick in den Alltag einer historischen Apotheke erhalten Kinder und Eltern im Stadtmuseums Graz in der biedermeierlichen Museumsapotheke
Die Museumsapotheke im Stadtmuseum Graz befindet sich im Innenhof vom Palais Khuenburg und überrascht Kinder und Eltern mit einer interessanten Schausammlung. Die Faszination beginnt bereits, wenn die Familien den Verkaufsraum betreten, in früheren Jahrhunderten auch als "Dispensierlokal" oder "Offizin" bekannt. Als erstes sticht den Familien in der Museumsapotheke die Biedermeiereinrichtung aus Kirschholz ins Auge, die von der "Mariahilf-Apotheke" in Feldbach stammt.
Seit dem Jahre 1977 ist die pharmaziehistorische Sammlung für Kinder und Eltern zugänglich. Die ersten Ausstellungsstücke, die großteils von Mag. Manfred Lang von der Grazer "Hirschenapotheke" stammten, wurden zuerst in zwei Räumen im Stadtmuseum Graz präsentiert. Mit der neuen Lokalität wurde für die interessanten Exponaten ein würdiger Rahmen gefunden. Die neue Räumlichkeit war auch notwendig, um die ständig hinzukommenden Schaustücke ebenfalls präsentieren zu können.
Zu sehen gibt es etwa ein Destilliergerät, eine Kräuterwaage, zahlreiche Gefäße oder Eisenmörser. Auch eine umfangreiche Büchersammlung ist in der Museumsapotheke im Stadtmuseum Graz untergebracht. Aber auch ein Infunierofen mit Trockenschrank und andere selten gesehene Exponate gewähren Einblick in den einstigen Apothekeralltag.
Verschiedene Vermittlungsprogramme machen Kinder mit der Arbeit in einer historischen Apotheke vertraut. Für Kinder von 6 bis 10 Jahren wird etwa das Programm "Von Vipernschnur und Drachenblut" angeboten, bei dem sie die biedermeierliche Apotheke erforschen. Bei diesem Aktiv-Programm in der Museumsapotheke in Graz können die Kinder die alten Geräte ausprobieren, sich selbst als Apotheker versuchen und Körperlotion und Duftsackerl herstellen.