Kategorien: Burgenland - Natur & Abenteuer
Der Naturpark Landseer Berge liegt im westlichen Teil des Mittelburgenlands, im Übergangsbereich der Alpen zur pannonischen Ebene und reicht vom Burgenland nach Niederösterreich (Bucklige Welt) hinein. Interessant für Kinder sind vor allem die diversen Ruinen, die zum Erforschen und Entdecken einladen.
Der Naturpark Landseer Berge ist geprägt durch ein weitläufiges Waldgebiet im Kernbereich, den Basalt - Steinbruch am Pauliberg sowie die vielfältige Kulturlandschaft von Grün- und Ackerland, Obstgärten, Feuchtwiesen, Bachläufen und ähnlichem.
Mitten im Naturpark liegt der erloschene Vulkan, der Pauliberg. In einer Lavazunge ist eine Höhle, die „Vierlöcherhöhle", eingebettet. Diese gilt als die einzige sekundäre Basalthöhle des Burgenlandes.
Ein Hügel östlich des Marktes Schwarzenbach mit dem Namen "Burg" ist für sein Orchideenvorkommen bekannt. Hier sind auch viele verschiedene Schmetterlingsarten zu beobachten, so etwa der seltene Himmelblaue Bläuling.
In der Ruine Landsee finden im Sommer wie im Winter zahlreiche Fledermäuse ihr Zuhause. Fledermäuse können als Indikator für eine gesunde Umwelt angesehen werden, da sie empfindlich auf Pestizide und andere Umweltgifte reagieren. Von einer Aussichtsplattform im Burgfried der Burgruine aus haben Familien einen schönen Blick über das Mittelburgenland, zum Neusiedler See und bis in die Bucklige Welt.
Eine Reihe an Angeboten und Einrichtungen bringt den Besuchern die Region Naturpark Landseer Berge mit ihren Besonderheiten näher.
Zu den Schwerpunkten zählen:
- Die Kelten: Ausgrabungen, Museumsturm in Schwarzenbach
- Burgruine Landsee: Open Air Veranstaltungen
- Konzerte, Lesungen, Schlossspiele, Theater und Adventmarkt im Schloss Kobersdorf
- Erlebnis-Museum „Der Natur auf der Spur" im Schloss Lackenbach
- Honig, Schnaps, Most, Säfte und Speisen von den Bauern des Naturparks
- Naturführungen, von der „Fledermaus-Arena" bis zur „Naturpark-Rätselrallye"
- Ruinen von Kleinburgen, Klöstern, ehemaligen Siedlungen
- und anderes