Das Öde Schloss - Ruine im Faludital bei Rechnitz
Kategorien: Burgenland - Burgen & Schlösser
Wanderung für Familien mit Kindern zum Öden Schloss, einer Ruine im Faludital bei Rechnitz
Eine Wanderung zum Öden Schloss - einer verfallene Ruine im Faludital bei Rechnitz weckt in Kindern die Abenteuerlust. Die Eltern genießen es, dass die wanderunfreudigen Kinder einmal nicht maulen, sondern das Gelände erforschen. Nordöstlich der Burg gibt es außerdem noch eine Höhle, die "Klafterlucke" zu entdecken.
Die Ruine "Das Öde Schloss" ist auf einem markanten Geländevorsprung oberhalb des Badesees Rechnitz im Faludital gelegen. Kinder und Eltern erreichen sie zu Fuß über einen markierten Fußweg bzw. eine Forststraße.
Die Anlage bestand ursprünglich aus einem mächtigen Hochwerk, das von einem Ringgraben und einem Ringwall sowie einer Art Vorburg umgeben war. Zugänglich war sie nur aus nordwestlicher Richtung. Heute finden Kinder und Eltern alles verfallen und mit Hochwald bedeckt vor.
Von dem „Öden Schloss" ist historisch belegt, dass es im Rahmen der „Güssinger Fehde" des Grafen Iwan gegen Herzog Albrecht I. im Jahre 1289 nach längerer Belagerung an den Feind übergeben werden musste.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Zerstörung des „Öden Schlosses" angeordnet, um „Unterschlupfmöglichkeit für Diebsgesindel zu beseitigen".
Nach der Erkundung der Ruine punkten Eltern bei ihren Kindern, wenn sie ihnen einen Abstecher zur "Klafterlucke" vorschlagen. Die nordöstlich der Burg, im Talboden des Rechnitzbaches, gelegene Höhle, führt in südwestlicher Richtung in den Berg hinein.
Die Ruine "Das öde Schloss" bei Rechnitz im Faludital ist ganzjährig begehbar.
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Schlechte Wegmarkierung
(erich-antau, Antau,
26.05.2008) |
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Anfang Mai 2008 machten wir uns auf dem Weg zum "öden Schloss". Wir nahmen nicht die Forststrasse sondern den Wanderweg (beide führen angeblich zum Ziel) und das dürfte unser Fehler gewesen sein. Wir kamen an einigen kaputten Bänken vorbei (scheinbar dürfte der Weg schon länger nicht mehr betreut worden sein), das schlimmste war jedoch, dass irgendwann die Wegmarkierungen verschwanden und wir nicht zum "öden Schloss" fanden.
Abgesehen davon war aber ein nettes Abenteuer (auch bzw. vor allem für unsere Kinder). Einen kurzen Bericht samt Fotos gibt es auch noch hier: www.weberseiten.at/?321 |
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