Burguine Rabenstein
Kategorien: Niederösterreich - Burgen & Schlösser
Südlich des Marktes bildet die Kuppe (495 m) eines bewaldeten Berges ein kleines Felsplateau, auf dem das Rabensteiner Wahrzeichen - die Ruine Rabenstein - mit ihren letzten erhaltenen Resten liegt.
Der Name Rabenstein hat eine vielfache Deutungsmöglichkeit: So bedeutet beispielsweise "ram" im Mittelhochdeutschen "widder" = widerstehen und bezieht sich vielleicht auf die Tatsache, daß Rabenstein damals im Grenzgebiet der steirischen Ottokare lag.
Beim Aufstieg zur Burgruine Rabenstein gelangt man an einen etwa 8m hohen Torturm. Das äußere Tor ist noch erhalten und kann von Familien besichtigt werden.
Den erhaltenen Burghof erreichen Kinder und Eltern durch die reste eines zweigeschossigen Gebäudes, das einst die dort fehlende Burgmauer ersetzte.
Im mittleren Teil der Ruine Rabenstein liegt der "Kapellentrakt", der noch sehr gut erhalten ist.
Zu Resten der einstigen Hochburg gelangen Familien bei einem Spaziergang entlang der Wehrmauer.
Die Ruine Rabenstein wurde 1683 von den Türken belagert, aber nicht eingenommen. Ab dem Jahre 1780 wurde die Burg nicht mehr bewohnt, wie viele andere Burgen wurde auch sie durch die Dachsteuer dem Verfall preisgegeben.
Seit 1989 kümmert sich das Ruinenkomitee Rabenstein um die Erhaltung und Sicherung der Burgruine.
Im Erdgeschoss des Rabensteiner Gemeinde- und Kulturzentrums ist ein Modell der ehemaligen Burg für Kinder und Eltern frei zugänglich.