Hinterglasmuseum in Sandl
Kategorien: Oberösterreich - Museum
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Das Hinterglasmuseum Sandl informiert Familien über die Geschichte und Technik der Hinterglasmalerei
140 wertvolle Exponate veranschaulichen im Hinterglasmuseum Sandl die Tradition und Technik der kunstvollen Hinterglasmalerei sowie deren Entwicklung. Um 1760 begann in Sandl die Tradition der Hinterglasmalerei und machte den kleinen Ort Sandl an der tschechischen Grenze im 19. Jahrhundert dafür bekannt. Dieses Gewerbe war über mehr als 100 Jahre der wichtigste Wirtschaftsfaktor in der Region. Heute sind die "Sandlbilder" bei Sammlern äußerst geschätzte Sammlerstücke.
Das Hinterglasmuseum informiert Eltern und Kinder neben der Entwicklung auch über die Technik der Hinterglasmalerei. Zwei lebensgroße Puppen inszenieren einen Malerarbeitsplatz und vermitteln den Familien einen Hauch von Vergangenheit.
Ende der 90er Jahre wurde an das Hinterglasmuseum die Oberösterreichisch-Böhmische Begegnungsstätte in Sandl angeschlossen, mit dem Ziel der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Auch dadurch wird das Hinterglasmuseum einerseits zu einem lebendigen Ausstellungsort, andererseits Zentrum für Kommuniktion und Weiterbildung.
Auch der Brauchtumspflege kommt in Sandl ein großer Stellenwert zu. Neben Sonderausstellungen und kulturellen Veranstaltungen finden hier auch kreative Kurse und Seminare statt.
Führungen durch das Hinterglasmuseum Sandl sind möglich (Anmeldung erforderlich). Gruppen können nach Terminvereinbarung das Museum auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten besuchen. Im Museumshop sind unter anderem Publikationen zum Thema Hinterglasmalerei erhältlich.