Mami-Check: Fossilienwelt in Stetten

Letzes Wochenende war es  soweit, dass wir (Familie mit 5-jähriger Prinzessin) das verschwundene tropische Urmeer vor den Toren Wiens erkunden konnten. Den ersten "Check-Besuch" mussten wir leider wegen Regens absagen, da bei schlechtem Wetter das Graben nach Fossilien nicht möglich ist. 

Auf dem Parkplatz waren nach der kurzen Fahrt von Wien nach Stetten noch ausreichend Plätze verfügbar. Am Empfang wurden wir herzlich begrüßt und der Mitarbeiter erklärte uns, wo die Führung startet und was es am Gelände noch alles zu erleben gibt. (Hinweis: Führungen gibt es nur am Wochenende, und dann auch nur zu bestimmten Zeiten - siehe Homepage) 
Da wir noch etwas zu früh dran waren für die Führung, haben wir uns auf den Weg gemacht und das Gelände erkundet. Im Vorfeld hatte ich schon die App von der Fossilienwelt auf mein Handy geladen. Dadurch konnten wir uns auf dem Areal bei bestimmten Hinweistafeln immer wieder unterschiedliche Zusatzinformationen ansehen, was meinem Kind sehr viel Spaß machte. Bei jedem Hinweisschild gab es auch spannende Fragen, die wir gemeinsam zu lösen versuchten.  Ganz oben am Hügel steht ein riesige Turmmuschel aus Holz, welche das Wahrzeichen der Fossilienwelt ist. Diese kann man besteigen und von oben hat man einen 360 Grad Ausblick über Stetten und Umgebung.

Anschließend sausten wir zum Treffpunkt unserer Führung. Wir waren nur eine kleine Gruppe von 6 Personen. Bei dieser spannenden Zeitreise erfuhren wir interessante Fakten über die Entstehung der Erde und ihre Lebewesen, welche Tiere in der Fossilienwelt bisher ausgegraben wurden und konnten uns bei einen Querschnitt durch die Erde einen genauen Überblick über die verschiedenen Erdschichten verschaffen. Außerdem durften wir das größte Austernriff der Welt mit Hilfe einer spektakulären Filmprojektion kennen lernen. Eine sehr spannende, interessante und informative Führung für die ganze Familie - auch wenn es für meine fünfjährige Tochter etwas viel Information auf einmal war und sie noch nicht alles vollkommen nachvollziehen konnte.

 Anschließend ging  es dann zur Ausgrabungsstätte, wo wir mit Sieben nach Schätzen suchten. Schnell hatte uns alle das Entdecker-Fieber gepackt und wir waren erstaunt, wie viel wir schlussendlich gefunden hatten. Von Haifischzähnen über Muscheln bis hin zu Perlen - für meine Tochter war das ein riesiger Schatz, den wir vorsichtig nach Hause transportierten und der in einer kleinen Schatztruhe jetzt einen besonderen Platz im Kinderzimmer hat.

Bevor wir wieder ins Auto stiegen, ging es noch auf den Spielplatz, wo ein Klettergerüst, eine Seilrutsche, eine kleine, breite Rutsche (eine weitere große Rutsche war leider gerade gesperrt) sowie eine Nestschaukel zum Verweilen einluden. Neben dem Spielplatz gibt es auch noch ein kleines Kaffeehaus, das alle Wünsche erfüllte.

Fazit: Für uns steht fest, dass wir sicher wieder kommen werden. Es war ein gelungener Ausflug! 

    

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Hinweis: Der Check fand Ende Mai 2018 statt.

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