Mami Check: Lasertron

Zum Schulabschluss darf es ruhig mal etwas Besonderes sein!  Also haben wir (= zwei Mamas, zwei Papas und zwei Kinder - Bub 11 und Mädchen 10 Jahre alt) uns entschlossen, Lasertron in Linz auszuprobieren.

Was ist Lasertron?
Bei dieser „Sportart“ finden sich bis zu 30 Spieler auf einem speziellen Indoor Spielfeld ein. Es werden Lasertron-Westen angezogen, diese sind mit Sensoren, kleinen Lautsprechern und einem Phaser ausgestattet ist. Aus den Spielern werden zwei Mannschaften (rot und grün) gebildet, die gegeneinander antreten und Punkte sammeln. 

Das geschieht durch Markieren (Fachsprache „taggen“ - darum auch die Bezeichnung Lasertag) von Gegnern oder durch Treffen der gegnerischen Hauptziele („Base“ genannt). Ist man getroffen, dann vibriert die Jacke kurz und piepst. Ist man eliminiert, oder hat alle seine Schüsse aufgebraucht, begibt man sich flott zurück zur eigenen Base zum Aufladen - und schon kann weitergespielt werden. 

Unkomplizierte Vorbereitungen

Super ist, dass sich die Cybersport Arena direkt im Kinotempel Cineplexx Linz befindet - somit ist die Anreise sehr unkompliziert. Bushaltestelle direkt vor der Türe und ein riesengroßer Parkplatz für alle, die mit dem Auto kommen. 

Wir hatten vorher reserviert und wurden von der Lasertron Crew sehr freundlich empfangen. Jeder Teilnehmer bekam eine Nummer, um sich eigenständig an einem Terminal einen Spielernamen anzulegen. Dies geschieht rasch und einfach. 

In unserer Spielrunde waren wir insgesamt 20 Teilnehmer. Die Auswahl der Teammitglieder erledigt der Computer, der zwei fair aufgeteilte Gruppen zusammenwürfelt.

Bevor es auf das Spielfeld geht, gibt es eine kurze Einschulung von den Spielleitern und ein Erklärungsvideo zu sehen. Anschließend wurden die Lasertron Westen angezogen - diese können vorher selbstständig gereinigt und desinfiziert werden. Was ich als Mama unbedingt empfehlen möchte, da das Spiel doch sehr schweißtreibend ist ;-)

Es geht los!

Und dann ging es endlich aufs Spielfeld. Dieses ist abgedunkelt, gleicht ein wenig einem Labyrinth, verschiedene Säulen dienen als Deckung, auf Brücken hat man die Gelegenheit sich einen Überblick zu verschaffen. Hier ist man aber leicht zu treffen, also Vorsicht!

Die Spieldauer ist insgesamt 30 Minuten, wobei diese in vier Einheiten eingeteilt ist. In den kurzen Pausen kann man sich mit seinem Team eine Strategie ausmachen um so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Bei der „Base“ zeigt ein Bildschirm den Punktestand des Teams und die erspielten Punkte jedes einzelnen Spielers. Übrigens, da es sich um einen Teamsport handelt kann niemand ausscheiden, jeder spielt bis zum Ende mit.

Obwohl laufen strengstens verboten ist, kommt man beim Spielen ordentlich ins Schwitzen. Die ganz eigene Atmosphäre reisst einen richtig mit, es ist sehr aufregend und spannend. 

Gut zu wissen

Eine Runde (30 Minuten) kostet pro Person € 15,-, zwei Spiele gibt es um € 25,-, drei Runden kosten nur mehr € 30,-. Außerdem gibt es die Möglichkeit des „All you can play“ für € 49,-, wobei man nach jedem Spiel eine halbe Stunde Pause hat - was man auch unbedingt braucht!

Ich empfehle auch ein Shirt zum Wechseln einzupacken, Lasertron spielt sich am besten mit Sportschuhen.

Mitspielen darf man bei Lasertron ab 7 Jahren, man muss mindestens 1,10m groß sein. 

Fazit

Ich gebe zu, ich war anfangs etwas skeptisch ein „Abballer-Spiel“ zu probieren. Dadurch, dass das Punktesammeln aber klar im Vordergrund steht und niemand das Spielfeld verlassen muss, waren die Bedenken umsonst.
Es hat uns wirklich allen sehr großen Spaß gemacht und wir waren alle überrascht, dass es doch so anstrengend sein kann, wenn man mit dem entsprechenden Einsatz spielt.

Das Lasertron Team ist äußerst zuvorkommend und geduldig, auch finde ich es toll, dass während es Spiels die Spielleiter darauf achten, dass Regeln (wie nicht laufen!) eingehalten werden.

 

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