Mami-Check: Naturpark Sparbach

Mami-Check: Naturpark Sparbach

Nach einer Autofahrt von etwa 30 Minuten über die A21 aus dem 22. Wiener Bezirk parken wir kurz nach der Ausfahrt Hinterbrühl unser Auto auf einem sehr gepflegten, großen - und unter der Woche leeren - Parkplatz direkt vor dem Eingang des Naturparks Sparbach. Schon vor dem eigentlichen Beginn des Parks empfangen uns kleine Wildschweine – zwar nicht freilaufend, dafür aus Holz, von denen unsere Kinder (Julian 1,5 und Lena 4) gar nicht mehr runter wollen.

Nachdem wir € 12,- für den Eintritt zahlen (€6,- pro Erwachsenen; €3,- werden für Kinder ab 5 verrechnet) geht es direkt zum Gehege mit Ziegen, Eseln und Hasen. Daran vorbei dauert es nur wenige Minuten bis zu einem kleinen Gewässer – mit kleinem „Haus am See“ und Wasserrad, das vor allem Lena sehr spannend findet. 
Nur ein kleines Stück weiter (in Summe etwa 10-15 Minuten vom Eingang entfernt) staunen wir nicht schlecht: Neben einem großen Gehege mit Rehen gibt es einen riesigen, unglaublich tollen, Spielplatz, der keine Wünsche offen lässt. Hier gibt es alles, was das kleine sowie große Kinderherz begehrt: Geschicklichkeitsparcours, Wasserspiele, Schaukeln, eine Riesenrutsche, …. und am Wochenende sogar ein Buffet mit vielen Sitzmöglichkeiten für eine Pause (die bei uns gleich etwas länger ausfällt, damit die Kinder den Spielplatz ordentlich ausnützen können). In meinen Augen wichtig zu wissen: Unter der Woche unbedingt selbst eine Jause mitbringen, damit die Familie nicht hungern muss, denn da hat der Imbiss geschlossen. 

Danach spazieren wir ca. 25 Minuten weiter zu einer kleinen Ruine – mit sensationellem Ausblick. Bis dahin ist Julian - müde vom Spielplatz und sehr zufrieden – eingeschlafen während wir die Aussicht genießen. Nicht nur davon sind wir begeistert, sondern auch von der etwas schaurigen Atmosphäre, die wir so ganz alleine in einer Ruine erleben dürfen. Wir müssen nämlich fast suchen, um andere Ausflugswillige zu finden. Deswegen: Absoluter Geheimtipp für einen Trip unter der Woche, wenn man viel Ruhe und Entspannung sucht! 

Über breite Waldwege, vorbei an einem großen umliegenden Baumstamm zum Balancieren und vielen beeindruckenden großen Baumwurzeln, geht es für uns wieder nach unten – jetzt auf der anderen Seite – vorbei am Spielplatz, am Wasser, an den Tiergehegen und wieder zurück zum Ausgang. Unsere Runde dauert je nach Schritttempo ab 1 1/4 h (ausgehängt sind sehr großzügige Angaben). Für Familien mit größeren Kindern gibt es auch weitläufigere Wege, die zu zwei weiteren Ruinen führen. Bevor es wieder nach Hause geht, gönnen wir uns eine leckere Bärlauchcremesuppe sowie einen Topfenstrudel (bei wirklich freundlicher Bedienung und sehr gepflegtem Ambiente).

Danach ist er auch schon vorbei, unser toller Familientag, der wie im Flug verging. Bleibt nur zu sagen: Wir kommen garantiert wieder! Dann sehen wir vielleicht auch freilaufende Wildschweine, die wir dieses Mal nicht gefunden haben …

EXTRA-TIPP: Wir hatten zum Glück unseren geländegängigen Kinderwagen mit, kleine Buggys lassen sich schwer den Berg zur Ruine schieben. Es gäbe auch Leiterwagen auszuborgen. Mit diesen die schönen Waldwege zu gehen und zur Ruine zu kommen, scheint mir aber als unmöglich.

  

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Hinweis: Der Mamicheck fand im April 2018 statt

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