Mami-Check: Windobona

Mami-Check: Windobona Indoor Skydiving im Prater

                                                                                                   

Den Traum vom Fliegen kann man sich angeblich im Windobona Indoor Skydiving Wien erfüllen. Das wollen wir (Familie mit einer 10-jährigen Tochter) genauer wissen. Das Hinkommen ist auch für „Nicht-Wiener“ relativ einfach. Prater kennt jeder, das Windobona befindet sich mittendrin und ist leicht zu finden.

Unser gebuchter Flugtermin ist 12:30 Uhr, wir kommen pünktlich 45 Minuten vorher. Am Check-In Schalter werden wir sehr freundlich begrüßt und erhalten einen Code, damit wir uns selber am Computer-Terminal anmelden können. Das geht problemlos, aber die Fragen zum Gesundheitszustand stellen leider ein Ausschlusskriterium für den Papa dar. Mit seiner lädierten Schulter, die auch ab und zu auskegelt, darf/soll er nicht in den Windkanal. Die Gefahr, dass die Schulter (wiedermal) rausspringt ist einfach zu groß. Schade!
Schwangere Frauen und Personen, die an Panikattacken leiden dürfen auch nicht fliegen, ansonsten aber eigentlich jeder, der mindestens 8 Jahre alt ist und weniger als 120 kg wiegt. Vorkenntnisse sind keine nötig – auch wir wissen noch nicht, was uns genau erwartet.

Daniel, unser sehr netter Instruktor, ruft uns auf und erklärt uns die weiteren Schritte. Zuerst geht’s ans Trockentraining. Im Schulungsraum zeigt uns Daniel die wichtigsten Zeichen, mit denen er uns im Windkanal Anweisungen geben wird. Sprechen ist aufgrund der immensen Lautstärke in der gläsernen Flugkammer nicht möglich. Auch die Flugposition dürfen wir ausprobieren – Daniel ist zuversichtlich.

Nachdem wir einen Overall drübergezogen, Helm und Schutzbrille ausgefasst haben kriegen wir zu guter Letzt auch noch einen Gehörschutz. Das Wind- und Turbinengeräusch wäre ansonsten unerträglich. Wir sind mit weiteren vier Personen in einer Gruppe, die insgesamt 30 Minuten Flugzweit werden je nach gebuchten Zeiten aufgeteilt. Wir kommen in den Genuss jeweils drei Mal für 1:40 Minuten abzuheben.

Der gläserne Windkanal steht mitten im hohen Raum des Windobona und ist für das Publikum, dass es sich auf bequemen Sitzgelegenheiten gemütlich macht, gut einsehbar.

Jetzt geht’s los: Unsere Gruppe betritt mit Instruktor Daniel die Schleuse, wir nehmen Platz und warten bis wir an der Reihe sind. Die anderen Personen unserer Gruppe sind echte Profis, die schweben spektakulär durch die Lüfte, machen Kunststücke und haben sichtlich Spaß daran. Es sieht so einfach und schwerlos aus! 

Ich bin an der Reihe: Daniel hilft mir in den Windkanal, ich folge seinen Anweisungen, nehme die geübte Position ein und tatsächlich. ICH FLIEGE! Ein unbeschreibliches Gefühl. Dank der gelernten Zeichen, gelingt es mir mich immer wieder auszutarieren und das Gefühl des Fliegens zu genießen. Die Aufregung und Angst etwas falsch machen zu können ist wie weggeblasen – es ist einfach nur herrlich. Witziger weise reagiert man fast intuitiv. S’Töchterlein tut sich fast noch leichter und schwebt mit breiten Grinsen durch den Windkanal – die Begeisterung ist riesengroß. 
Einzig der Vater sieht sich leid und verspricht nun, bald die Schulter endlich operieren zu lassen. Wir kommen also bestimmt wieder!

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