Mami-Check: Die Legende der Titanic

Oktober 2025

Schon von der neuen immersiven Ausstellung Titanic in der Marx Halle in Wien gehört? Lohnt es sich für einen Familienausflug? Dies schon mal vorweg - Ja, definitiv.

Anreise und Tickets 

Vorab haben wir uns online ein Ticket mit Zeitslot gebucht. Es gibt auch Flextickets, die nicht an eine Uhrzeit gebunden sind sowie Restkarten an der Abendkassa. Wir reisten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an, von den Straßenbahnhaltestellen des 18er oder 71er ist es nicht weit zur Marx Halle.

Schon beim Betreten der Austellung fühlt man sich gleich in die damalige Zeit versetzt, die Musik unterstreicht die Dramatik des ganzen Erlebnisses.

Unsere Jacken und Rucksäcke konnten wir in einem Spind gleich zu Beginn verstauen. Dafür benötigt man einen Ausweis als Pfand.

Start der immersiven Ausstellung

Gleich zu Beginn der immersiven Ausstellung betreten wir eine Rekonstruktion des Hafens von Southampton. Dort wartet bereits das erste kleine interaktive Augmented-Reality Erlebnis. Wir scannen einfach einen QR-Code mit unserem Smartphone ein – und schon begrüßt uns Kapitän Smith höchstpersönlich. 

Der erste Raum gleicht auf den ersten Blick einer gewöhnlichen Ausstellung mit Exponaten von damals sowie Hintergrundinformationen. Doch auch hier kommen schon kleine interaktive Elemente zum Einsatz.

Anschließend führt uns der Rundgang durch die engen Korridore der dritten Klasse. Persönliche Geschichten geben Einblicke in das Leben jener, die an Bord der Titanic waren.

Virtual Reality Raum

Im Virtual Reality Raum gibt es zahlreiche Sitze mit VR-Brillen. Einfach aufsetzen und schon erleben wir eine Inszenierung des berühmten Orchesters der Titanic. Sehr beeindruckend.

Der nachfolgende Raum ist insbesondere für Kinder toll. Neben einer Fotopoint-Station, wo man sich um 10 Euro das Foto auch gleich ausdrucken kann, gibt es zahlreiche interaktive Games rund um die Titanic sowie Maltische. Ein Bild aussuchen, anmalen und dann einscannen  - schon erscheint dieses auf einer großen Leinwand.

Immersive Showroom

Über den nächsten Raum, der über die Ursache des Untergangs der Titanic, den Eisberg handelt, gelangen wir zum ersten großen Highlight der Ausstellung - der immersive Showroom. Auf 800 m2 erleben wir mit 360grad Projektionen die Geschichte der Titanic, von ihrer Entstehung über die Reise bis zu ihrem tragischen Untergang in der Nacht von 14. auf 15. April 1912. Ganz besonders beeindruckend ist die emotionale Erzählweise des Vaters und der Tochter der Familie Callaghan, die an Bord der Titanic waren. 

Metaversum-Erlebnis

Im letzten Raum gibt es wieder einen netten Fotospot sowie die Möglichkeit eines Metaversum-Abenteuers. Für dieses braucht man ein Zusatz-Ticket. Wir empfehlen dies aber in jedem Fall mitzumachen. Mittels VR-Brille begibt man sich an Bord der Titanic, geht an jedes Deck, lauscht in der Kabine den Geschichten der Passagiere und gelangt in den Maschinenraum - es ist so als wäre man selbst an Bord.

Fazit:

Kinder ab 6 Jahren dürfen die VR-und das Metaversum-Erlebnis sowie den Showroom mitmachen. Aufgrund der Dunkelheit und der teils lauten Musik sowie der dramatischen Geschichte, empfehlen wir die Ausstellung erst mit Kindern ab dem Volksschulalter.

Unsere Highlights waren der Showroom und das Metaversum-Erlebnis, was aber extra zu bezahlen ist. (6 Euro vor Ort und 5 Euro online pro Person). 

Laut Veranstalter benötigt man 75 Minuten für den Rundgang. Da die Ausstellung nicht sehr groß ist, ist man recht schnell durch, vor allem, wenn man das Metaversum-Erlebnis nicht mitmacht. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 26 Euro und für Kinder von 6 bis 15 Jahren 17 Euro. Es gibt auch vergünstigte Familientickets. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall! Ihr könnt die Veranstaltung noch bis Jänner 2026 besuchen.

Tipp Info

VERANSTALTUNGEN

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.