Mami-Check: Museum der Illusionen
Gestern war große Wiederöffnung des Museum der Illusionen im wunderschönen Palais Esterhazy im 1. Bezirk. Das Museum der Illusionen hat nun die zweite Seite des historischen Palais erschlossen und bietet eine verdoppelte Ausstellungsfläche mit brandneuen Illusionen. Wir haben diese unter die Lupe genommen.
Anreise
Das Museum der Illusionen befindet sich direkt in der Fußgängerzone der Wiener Innenstadt und ist somit gut mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Autofahrer ist die nächstgelegene Garage „Am Hof“.
Start im neuen Teil
Nach unserer Ankunft konnten wir es kaum erwarten den neuen Teil des Museums zu erkunden.
Gestartet haben wir beim Majolikahaus, das historische, farbenfrohe Gebäude von Otto Wagner auf der Linken Wienzeile, wo der Effekt erzeugt wird, als würde man die Fassade erklimmen. Die Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und haben uns bei der Ideenfindung sowie beim Fotografieren unterstützt.
Zusätzlich findet man auch bei der jeweiligen Illusion Erklärungen sowie Fotovorschläge, wie man die besten und schönsten Bilder bekommt.
Weiter ging es zum gigantischen Walk-in-Kaleidoskop. Diese Illusion machte mega Spaß.
Zu den brandneuen Illusionen gehören u.a. auch eine Following-Eyes-Illusion mit Kaiserin Elisabeth, der farbenfrohe Colour Room sowie ein beeindruckendes Dodekaeder.
Besonders lustige Bilder entstanden im Symmetry Room, wo uns die symmetrische Spiegelung sehr kreativ werden ließ.
An den Wänden hängen zudem weitere Illusionen mit informativen Erklärungen zum Nachlesen, was zu tun ist und was hier passiert.
Gegenstände in einem vermeintlichen Mülleimer, die nicht zum Ergreifen sind, Gewichte, die schweben und die Jastrow-Illusion, bei der zwei identisch gekrümmte Formen unterschiedlich groß erscheinen, wenn sie untereinander platziert werden, sind ebenfalls im Museum der Illusionen zu sehen.
Erneuerung und Erweiterung des bestehenden Museumsteils
Die Illusionen im bestehenden Museumsteil wie der Reverse Room (wurde nun im Wien-Stil umgebaut), der Ames Raum oder der Head on a Platter wurden frisch aufbereitet und mit dem „Glow in the Dark Spinning Discs“-Room erweitert.
Für alle, die nicht schnell schwindlig werden, ist der Vortex Tunnel ein Highlight. Eine verblüffende Illusion.
Es ist wirklich toll, was es für unglaubliche Illusionen gibt!
Für die Kinder ist es toll alles angreifen zu dürfen. Es gibt eigene Fotospots, welche am Boden mit Punkten markiert sind, von denen aus man die beste Perspektive für Fotos hat bzw. durchs Fotografieren oder durch das anschließende Bearbeiten der Fotos kommt erst die Illusion zur Geltung.
Unsere Highlights waren in diesem Teil „ Der Kopf am Teller“, das Kaleidoskop und die Stuhl-Illusion.
Fazit
Es war ein wirklicher toller Besuch im Museum, durch die Vergrößerung hat man nun mehr Möglichkeiten. Die neuen Illusionen sind wirklich toll geworden. Für den Aufenthalt würden wir ca. 2 Stunden einplanen, wenn man alle Illusionen ausprobieren möchte und mit möglichen Wartezeiten ev. sogar länger. Die Zeit vergeht wie im Flug, das Museum der Illusionen ist mega spannend, unterhaltsam und es entstanden tolle Fotos und Erinnerungen.
Die Lage des Museums im wunderschönen Palais Esterhazy ist toll und der Ausflug ins Museum kann gut mit einem Spaziergang in der Innenstadt verbunden werden oder um Wien zu erkunden.
Tipp Info
KONTAKT
ADRESSE
Museum der IllusionenWallnerstraße 4
Wien, 1010
Österreich
Öffnungszeiten
Jan-Dez jeweils Mo-Fr 10:00-18:00, Sa und So 10:00-19:00
Stand: Mar. 2026
Eintrittspreis
Erwachsene: € 19,-
Kinder (5-17J): € 14,-
Senioren: € 16
Stand: Mar. 2026











