Pecherpfad in Hölles
Kategorien: Niederösterreich - Wandern
Der Pecherlehrpfad Hölles bringt Kinder und Eltern die Arbeit der Pecher näher, die in den Föhrenwäldern südlich von Wien betrieben wurde.
Kinder und Eltern erfahren bei einem Spaziergang durch den Pecherlehrpfad Hölles genaues über die Arbeit der Pecher.
Das Pechen ist ein kompliziertes Handwerk. Es genügt nicht, einfach einen Behälter an den Baum zu hängen, vielmehr geht es darum über viele Jahre hinweg möglichst schonend Harz zu gewinnen.
Laß, Rintler, Fürhackdexel, Anzeschhacke, Grandl, Rowisch, Lachte; Zeschen, Plätzen, Pechscherren. Das sind Worte, die Familien kaum in einem Lexikon finden. Sie beschreiben die Arbeit der Pecher, die in den weitläufigen Föhrenwäldern südlich von Wien betrieben wurde.
Kinder lernen am Pecherlehrpfad Hölles anhand von 14 "Pechbäumen" die drei verschiedenen Methoden des Pechens kennen:
- das Ritzen
- das Hobeln
- das Hacken
Auf dem Pecherlehrpfad Hölles kann von Familien auch der Nachbau einer historischen Pecherhütte besichtigt werden. Der Pecherlehrpfad beginnt beim Föhrenwald westlich von Hölles.
Interessant ist auch, dass noch in den 1960er Jahren rund 7000 Familien vom Pechen gelebt haben. Heute sind nur noch etwa sechs Familien übriggeblieben, die dieses Handwerk noch ausüben.