Geocaching mit Kindern

Geocaching als perfektes Ausflugsziel in Zeiten von Corona

Besonders in Zeiten von Lockdowns und vielen Einschränkungen im persönlichen Umfeld der Kinder ist Geocaching die perfekte Gelegenheit, wertvolle Zeit mit den eigenen Kids aktiv draußen zu verbringen und gemeinsam Spaß zu haben.

Was sich früher ganz klassisch Schnitzeljagd oder Schatzsuche nannte, heißt in der heutigen digital-dominierten Zeit Geocaching. Wer denkt, dass diese Freizeitaktivität nur etwas für Kinder ist, irrt gewaltig. Inzwischen wird Geocaching auch von vielen Erwachsenen betrieben und ist daher ein Spaß für die ganze Familie. Geocaching ist weit mehr als einfach nur Suchen! 

Wie funktioniert Geocaching?

Geocaching ist die moderne Ausführung der traditionellen Schnitzeljagd. Im Gegensatz zur herkömmlichen Schatzsuche wird hier jedoch nicht mehr mit farbigen Bändern an Sträuchern und Ästen gespielt. Vielmehr basiert die moderne Variante auf aktueller Satellitentechnik: Die Verstecke der sogenannten „Caches“ gibt es inzwischen weltweit. Mithilfe von der geografischen Koordinaten können diese Verstecke dann ausfindig gemacht werden.

Das Grundprinzip ähnelt auch dem einer Schnitzeljagd. Der einzige Unterschied: die in der Natur ausgelegten „Caches“ werden mit Hilfe der GPS-Koordinaten gesucht. In den Caches befindet sich meist ein sogenanntes „Logbuch“ – in dieses können Sich die Finder dann eintragen und sich somit verewigen. Caches sind in vielen verschiedenen Formen und Größen erhältlich – von Large (beispielsweise in Form einer großen Box), über Regular, Small bis hin zu Micro und Nano (in manchem Fällen nicht größer als eine 20-Cent-Münze).

Damit die Caches und die enthaltenen Objekte wie das Logbuch vor Wind und Wetter geschützt sind, die die Behälter wasserdicht verschließbar. Größere Caches enthalten oft auch andere Gegenstände wie kleine Figuren, Anhänger oder Glücksbringer. Hier besteht dann auch die Möglichkeit zu tauschen, indem man dem Cache ein Objekt entnimmt und dafür ein gleichwertiges hinterlegt. Das Logbuch sollte jedoch immer im Cache gelassen werden.

Besonders für Kinder bietet dieses „Tauschfunktion“ einen tollen Überraschungseffekt. Zudem können Sie sich tolle Schätze ausdenken, die dann im Cache hinterlegt werden. Damit auch die nachkommenden Geochacher noch etwas von dem Cache haben, muss er nach dem Eintrag ins Logbuch wieder exakt so versteckt werden, wie er aufgefunden wurde. Leider kommt es jedoch immer wieder vor, dass so ein Versteck geplündert – oder wie es in der Geochaching-Fachsprache heißt – „gemuggelt“ wird. Daher sollte man immer darauf achten, nicht zum Beispiel von vorbeigehenden Spaziergängern entdeckt zu werden.

Geocaching ist also weitaus mehr als nur langweiliges Suchen - vielmehr handelt es sich hier besonders für Kinder um eine aktive und vor allem entwicklungsfördernde Freizeitaktivität, die zudem noch richtig Spaß macht.

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