Kindgereicht & lecker: So schmeckt Gemüse der ganzen Familie
Gehören Spinat, Karotten und Co. auch zu den umkämpften Lebensmitteln in Deiner Familie? Viele Kinder verweigern buntes Gemüse auf dem Teller, obwohl es gerade für sie besonders wichtig wäre, Vitamine und Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Vielleicht hast Du auch die Erfahrung gemacht, dass Deine Kids im Kleinkindalter noch viel ausprobiert haben, mit den Jahren aber immer mehr Gemüsesorten ablehnen.
Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass ein Geschwisterkind Paprika, Tomaten und anderes gerne isst, während Bruder oder Schwester schon bei der kleinsten Portion protestieren. Mit einigen Tricks kannst Du Gemüse aber so in den Speiseplan integrieren, dass die ganze Familie gerne mitisst.

Warum ist Gemüse für Kinder so wichtig?
Man könnte natürlich den Standpunkt vertreten, dass Kinder nur das essen sollten, was ihnen auf Anhieb schmeckt. Damit würde sich zum einen aber bei vielen Kids der Speiseplan so einschränken, dass sie jeden zweiten Tag auf Nudeln mit Tomatensoße bestehen.
Zum anderen ist Gemüse mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen wichtig für die gesunde Entwicklung Deines Kindes. Gemüse ist in der Regel nicht nur arm an Fett und Zucker. Es enthält auch Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, Ballaststoffe und Proteine, die Grundlage für ein gesundes Wachstum sind.
Welches Gemüse und wie viel davon sollten Kinder essen?
Ernährungsexperten empfehlen Kindern fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei der Anteil von Gemüse hier größer sein sollte. Eine Portion entspricht dabei immer eine Handvoll der jeweiligen Person. Für Kinder ist die Menge deshalb auch an Alter und Körpergröße anzupassen. Bei der Menge an Portionen wird schnell klar: Gemüse und Obst gehört zu jeder Hauptmahlzeit dazu und dürfen auch gerne als Snack serviert werden.

Hat Dein Kind ein Lieblingsgemüse, ist das grundsätzlich eine gute Sache. Noch besser ist es, gesundes Gemüse in allen Farben und Formen anzubieten. Wer verschiedenfarbiges Gemüse zubereitet, deckt meist auch eine große Bandbreite an Nährstoffen ab. Für Kinder ist es auch immer schöner, wenn sie aus mehreren Sorten probieren können und nicht eine große Portion eines Gemüses auf dem Teller haben, das ihnen vielleicht gar nicht schmeckt. Eine schöne Idee ist hier etwa eine bunte Gemüsepfanne mit Brokkoli, Paprika und Karfiol. Dazu passen dann auch die geliebten Nudeln, etwas Reis, ein Kräuter-Topfen-Dip oder ein einfaches Butterbrot.
So integrierst Du Gemüse und Obst in den Speiseplan Deiner Familie
Gemüse und Obst lassen sich praktisch in jede Mahlzeit zaubern. Zum Frühstück essen Kinder gerne frisch aufgeschnittenes Obst, aber auch Gemüse-Sticks aus Karotte und Gurke werden geknabbert und lassen sich gut in die Dose für Schule und Kindergarten mitgeben. Als Zwischenmahlzeit darf es auch mal ein halber Apfel sein.
Zum Mittagessen muss es manchmal schnell gehen. Mit bereits vorportioniertem Gemüse aus dem Tiefkühler hast Du es in der Zubereitung etwas einfacher. Wähle Gemüse als Beilage und dünste es nur leicht, damit alle wichtigen Vitamine erhalten bleiben.
Kleiner Nachmittags-Snack gewünscht? Ein bunter Teller mit Obst- und Gemüsespießen sowie Vollkornkräckern macht vielen Kids Lust, zuzugreifen.
Abends kannst Du Gemüse gut in pürierte Suppen "hineinschummeln" oder Du bietest zur Jause Sticks zum Dippen in Kräuterquark an. Eine kleine Auswahl an verschiedenen, knackigen Gemüsesorten lässt Kindern die Freiheit, selbst über ihr Essen zu bestimmen.
So gilt beim Thema Gemüse und Kinder, wie auch in vielen anderen Bereichen: Gelassen bleiben, immer wieder Neues anbieten und die Lust an der ausgewogenen Ernährung über positive Erfahrungen stärken.
Bildquelle: (c) pixabay
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