AdventureRooms in Wien - Das Testergebnis

Mami-Testerin Claudia Pencanka berichtete:

„Klar, schließt mich ein und werft den Schlüssel weg!“ heißt das Motto des Escape Roomes den wir besucht haben. Es gilt viele Schlüssel und Codes zu finden und somit die Gitter, Schlösser und Türen zu öffnen.

Unsere Gruppe bestand aus 4 Erwachsenen und 2 Kindern. Es beginnt mit einer kurzen Einführung eines Mitarbeiters. Man wird gefragt ob man schon Erfahrung mit Escape Spielen hat und darauf hingewiesen, daß man nichts mit Gewalt öffnen darf oder es nicht notwendig ist irgendwo hinauf zu lettern. Zur Ausstattung gehört eine kleine Taschenlampe mit Kurbel. Es wäre vielleicht ratsam sich noch eine eigene mitzubringen. Über die Stiegen geht es hinunter in den Keller, wo das Spiel beginnt. Der Raum ist abgedunkelt, jedoch nicht ganz finster und mit einigen difusen Lichtquellen versehen. Wir wurden angekettet, der Schlüssel weggeworfen und dann hat das Spiel begonnen.  Die verbleibende Zeit wird durch einen große Uhr mit Timer angezeigt. Im Hintergrund läuft Musik, die immer dramatischer und lauter wird, je kürzer die Zeit wird.  Es gibt mehrere Räume zu öffnen, die durch Gitter oder Türe verschlossen sind und Schlösser mit Zahlenkombinationen zu knacken. Die Hinweise und Rätsel sind kniffelig aber durchaus von Kindern zu lösen, jedoch braucht man bei manchen die Erklärung von Erwachsenen. Die Räume sind mit Kameras ausgestattet und ein Mitarbeiter verfolgt das Spiel über Monitore. Sollte man einmal nicht mehr weiter kommen, kann man winken und der Kerkermeister kommt und gibt einen Hinweis, damit es wieder weitergehen kann. Es ist auf keinen Fall gruselig oder zum Fürchten. Die Zeit vergeht schnell und wir sind in ein richtiges Spielefieber verfallen.

Unser Team hat es geschafft den Adventure Room in 55 Minuten (also 5 Minuten bevor die Zeit zu Ende ist) zu verlassen. Diese Firma bietet noch ein zweites Spiel an, daß wir auf jeden Fall auch noch erkunden werden. Ein abwechslungsreichter Zeitvertreib!

 

Mami-Testerin Claudia Pieler berichtete:

Am vergangenen Freitag war es endlich so weit, wir haben "AdventureRooms" getestet. 2 Erwachsene, 4 Mädls im Alter von 14 bis 16 Jahren.
 
Anreise ist öffentlich sehr gut möglich. Entweder mit Straßenbahn oder mit U6 - Entfernung 2-3 Gehminuten. 
 
Wir wurden sehr herzlich empfangen. Bei Eintreten findet man sich gleich beim Empfangsbereich, im gleichen Raum befindet sich auch eine Gaderobe und ein Tisch mit Sitzgelegenheit (da hat dann auch gleich eine Geburtstagsparty stattgefunden). Dann gibts noch einen weiteren Raum mit Sofa, Toiletten und Getränkeautomaten.
 
Zuerst mussten wir ein Blatt mit unseren Daten ausfüllen (Angabe von Name, E-Mail und Erwachsener oder Minderjähriger), uns einen "Teamnamen" ausdenken und mit Unterschrift bestätigen, dass wir für eventuelle, mutwillige Beschädigungen haftbar gemacht werden können. Im diesem Raum lagen auch die Spielregeln zum "Vorabdurchlesen" auf (Deutsch und Englisch). Danach kam ein Mitarbeiter zu uns und erklärte uns die Spielregeln persönlich (man darf z.B. mit einem "X" gekennzeichnete Dinge nicht Abnehmen, usw.) Das Spiel dauert 60 Minuten und man wird die ganze Zeit - mittels Kameras - durch diesen Mitarbeiter beobachtet. Sollte man Probleme bekommen - sei es gesundheitlich oder man kommt einfach im Spiel nicht weiter - dann wurde ein Zeichen vereinbart und der Mitarbeiter kommt sofort. 
 
Anzumerken ist noch, es gibt 2 Spiele, das Spiel "Original" und "The Black Queen". Höchste Spieleranzahl pro Spiel 6 Personen - sollten es mehr Personen sein, kann man im Duellmodus gegeneinander spielen, da ist die höchste Spieleranzahl dann 12 Personen. Wir haben uns für das Spiel "Original" entschieden.
 
Wir wurden in den Keller geführt und bei dämmriger Beleuchtung (daher für zu kleine Kinder nicht geeignet) mittels Handschellen an eine Gittwerwand gekettet. Der Mitarbeiter hat dann den Handschellenschlüssel durch die Gitterwand in die andere Raumhälfte geworfen, uns verlassen und die Tür von außen versperrt. Und dann begann die große Suche, man musste sich ein wenig an die Dunkelheit gewöhnen, Durch die Gitterwand konnte man verschiedenste Einrichtungsgegenstände und Hilfsmittel entdecken. Doch wie kann man sich von den Handschellen befreien? Jetzt beginnt der eigentliche Denksport! Ich kann hier natürlich die einzelnen Aufgabe nicht beschreiben, sonst würde ja alles verraten werden. Wichtig ist im Team zusammenzuarbeiten - einer allein kann nicht alles in 60 Minuten entdecken. Bei vielen Aufgaben war vergrabenes schulischen Wissen erforderlich ( da hatten die Kids gegenüber uns Eltern einen kleinen Vorteil) aber auch Geschicklichkeit und genaues untersuchen einzelner Gegenstände war gefragt. Leider haben wir es in der vorgegebenen Zeit nicht geschafft, uns haben noch 2 Aufgaben gefehlt.
 
Unser Fazit: Eine wirklich spannendes Unterfangen, jeder kann seine Stärken einbringen. Sicher gut zur Teambildung geeignet. Nicht für zu junge Kinder "alleine" geeignet, da nur im Team mit größeren oder Erwachsenen. Sehr nettes adventureroom-Team. Es war eine sehr lustige Angelegenheit und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht! Zwei unserer Mädls haben schon andere "Escape rooms" von anderen Anbietern ausprobiert und haben gemeint, dies war hier das spannendste, schwierigste und kniffeligste.
 


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