Mamilade Fasching Spezial 2013

 

 

Fasching2013_hexe_620x451

Die ausgelassenste Zeit im Jahr, der Fasching, findet auch bei Mamilade seinen gebührenden Platz. Damit Groß wie Klein für das fröhlich bunte Fest gut vorbereitet sind, gibt es jede Menge Tipps und interessante Fakten rund um Kostüme, Faschingspartys und Umzüge. Natürlich dürfen auch gute Ausflugs- und Veranstaltungstipps in ganz Österreich für eine lustige Faschingszeit nicht fehlen.

Auf unseren Special-Seiten findet ihr:

Wissenswertes zum Thema Fasching

Was ist Fasching?

Unter Fasching versteht man eine Vielzahl an Bräuchen, mit der die Zeit vor dem Aschermittwoch ausgelassen gefeiert wird. Die größte Rolle spielt dabei das Verkleiden, die Menschen schwärmen in unterschiedlichsten Faschingskostümen und Masken auf die Straße. Höhepunkt ist in vielen Städten der Faschingsumzug, bei dem auch oft die originellsten Verkleidungsideen prämiert werden. Auch im kleineren Rahmen, wie im Kindergarten, der Schule oder zu Hause werden Faschingspartys gefeiert. Oft wird der Fasching auch als „fünfte Jahreszeit“ bezeichnet, weil er im Leben der Menschen so einen großen Stellenwert einnimmt.

Wann ist heuer Fasching?

Prinzipiell wird der Fasching in den sieben Wochen vor Ostern gefeiert, der Aschermittwoch markiert dabei das Ende der „fünften Jahreszeit“ und gleichzeitig den Beginn der Fastenzeit. Die wichtigsten Feiertage im Fasching 2013 sind

  • Weiberfastnacht Donnerstag, 07. Februar
  • Rosenmontag Montag, 11. Februar
  • Faschingdienstag Dienstag, 12. Februar
  • Aschermittwoch Mittwoch, 13. Februar

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es zudem vielerorts den Brauch, am 11. November um 11:11 Uhr den Beginn der Faschingszeit auszurufen. Dieser geht bereits auf das Jahr 354 zurück, als es eine 40-tägige Fastenzeit gab, die am 11. November - dem Martinstag - begann. An diesem Tag sollte man der Tradition nach noch alle vorhandenen Lebensmittel essen, die nicht „fastenzeittauglich“ waren, zum Beispiel Fleisch, Fett, Schmalz, Eier und Milchprodukte. (Mehr zur Geschichte des Faschings)

In der Nacht zu Mittwoch um Punkt Mitternacht endet der Fasching, daher gibt an vielen Orten die Tradition, dass die Narren eine Strohpuppe (meist als "Nubbel" bezeichnet) als Verantwortlichen für alle Laster dieser ausgelassenen Tage - vor allem wegen des ausgegebenen Geldes - verbrennen. In Düsseldorf und den niederrheinischen Städten wie Krefeld, Duisburg, Mönchengladbach, Kleve oder Wesel wird der so genannte Hoppediz zu Grabe getragen. (Mehr zu Faschingsbräuche rund um die Welt)

Fasching, Fastnacht oder Karneval?

Fasching, Fastnacht oder Karneval – das fröhlich bunte Fest hat je nach Region viele unterschiedliche Namen. In dem Raum rund um Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf heißt es Karneval, im Süden Deutschlands wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg etc. spricht man von der Fastnacht und in Österreich sowie in großen Teilen Bayerns feiert man den Fasching.

Herkunft des Wortes "Fasching", "Karneval" und "Fastnacht"

Wie man sie auch nennt, die närrische Zeit steht in der Tradition ganz im Zusammenhang mit dem Beginn der Fastenzeit vor dem Osterfest. So leitet sich das Wort Fasching oder Vaschang von Fastenschank her, also dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit. Ähnlich auch die Herkunft des Wortes Karneval: Es soll vom mittellateinischen carne levare (Fleisch wegnehmen) kommen. Das Wort Fastnacht lehnt sich an das althochdeutsche fasta (Fastenzeit) und naht (Nacht, Vorabend) an und sollte ursprünglich den Tag vor Beginn der Fastenzeit anzeigen.

Kuriose Faschingsfakten

  • Der Faschingssamstag wird auch „schmalziger Samstag“ genannt
    An diesem Tag wurden früher Unmengen von Schmalzgebäck gebacken, die bis zum Faschingsdienstag aufgegessen werden mussten. Auch hier gibt es wieder regionale Unterschiede: Die österreichischen Faschingskrapfen heißen in Deutschland Pfannkuchen oder Schmalzkringel.
  • Im deutschen Dietfurt in der Oberpfalz feiert man „Chinesenfasching“
    Diese Art von Fasching geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Damals ließen die Dietfurter Bürger einen Steuereintreiber des Bischofs nicht in ihr Dorf, stattdessen verschanzten sie sich hinter der großen Ringmauer, die das Dorf umgab. Der Steuereintreiber berichtete darauf hin dem Bischof, ihm kämen die Dietfurter wie Chinesen vor, weil sie sich hinter der großen Mauer versteckten. Seitdem verwandelt sich die Stadt am Unsinnigen Donnerstag in die Provinz „Bayerisch-China“. Ein Kaiser wird gekrönt, der dann bis zum Faschingdienstag Herrschaft über die Stadt übernimmt. Der Bürgermeister des Ortes wird dann zum kaiserlichen Großmandarin degradiert
  • Der Rosenmontag wird auch „blauer Montag“ genannt
    Weil am Faschingssonntag oft bis in die Nacht gefeiert wurde, konnten die Leute am Montag nicht zur Arbeit gehen – sie machten „blau“.

Mehr Kurioses findet sich bei den Faschingsbräuchen rund um die Welt

Wochenempfehlung

Familien Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau
Tirol > Kufstein
109 bestens präparierte Pistenkilometer, 25 urige Skihütten und zwei abenteuerliche Snowparks stehen Familien im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau in Tirol zur Verfügung. Mehr lesen...
  • Parkplatz vorhanden

Täglich wartet eine tolle Gewinnchance auf Dich und Deine Familie.