Familienerlebnisse - Naturerlebnisse

Was die Natur lehren kann: Naturerlebnisse in Bayern

 

Der große Entdecker und Philosoph Alexander von Humboldt sagte schon: „Die Natur muss gefühlt werden“. Und er muss es ja wissen, immerhin führten den umtriebigen Naturwissenschaftler zahlreiche Entdeckungsreisen an die entlegensten Winkel dieser Erde. Nun, soweit muss man in Bayern nicht reisen, um die Natur zu spüren. Vor allem mit Kindern. Die besten Tipps für ein abwechslungsreiches Naturerlebnis für die ganze Familie seien hier verraten.

In den Kronen der Bäume

Wer wollte sich nicht schon mal hoch über dem Waldboden wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen? Einzig: Es fehlten die Lianen. Der neue Center Parcs Park Allgäu schafft da Abhilfe. Die Rollercoaster Zipline ist eine Mischung aus Achterbahn und Kurvenseilbahn auf der man durch die Baumwipfel saust. Macht Spaß und hat einen tollen Mehrwert: Man kann den Wald mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Wenn man nicht gerade vor Adrenalin die Augen zu kneift. Jetzt schon eine der luxuriösen Ferienwohnungen mitten in der Natur sichern, für Anreisen ab Oktober 2018!

Rasant durch die Blumenwiese

Schon mal was vom „Vogelwuiden Sepp“ gehört? Nicht? Dann wird es höchste Zeit. Die neuste Attraktion des Rodel- und Freizeitparadieses Sankt Engelmar braust in Höchstgeschwindigkeit durch die bunte Blumenwiese. Ganz nebenbei ist das mit knapp 800 Metern die längste Achterbahn Bayerns. Und das mitten in der Natur des Bayerischen Waldes. Der ist nämlich Teil eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas - mit Berggipfel über 1000 Höhenmetern hoch, verstecken Waldseen wie dem geheimnisvollen Rachelsee und tierischen Bewohnern wie Luchs oder Bieber.

Leinen los

Früher schlängelte sich der Brombach über fast 20 Kilometer durch ein sandiges Tal. Zur Jahrtausendwende wurde der Fluss zur Gewinnung von sauberer Energie aufgestaut - das Fränkische Seenland, und mit ihm der Brombachsee entstanden. So auch der Trimaran MS Brombachsee, der seine Passagiere sicher von Ramsberg in eineinhalb Stunden über den See nach Absberg fährt. Ein tolles Erlebnis - vor allem für Kinder. Denn die dürfen auch mal den Kapitän besuchen, der kann nämlich noch ganz viel über die Besonderheiten dieses neuen Sees erzählen.

In die Tiefe der Berge

Schon im 16. Jahrhundert wurde in Berchtesgaden in tiefen Bergwerksstollen Salz abgebaut, so erzählt es die Chronik. Somit ist das Salzbergwerk Berchtesgaden das älteste, aktive Salzbergwerk Deutschlands. Bis heute wird hier im Haselgebirge im sogenannten „nassen Abbau“ Salz gewonnen. Einiger dieser Stollen sind auch für Besucher geöffnet. Da geht es zuerst mit der Grubenbahn tief in den Berg hinein, um dann über eine 40 Meter lange Holzrutsche den Spiegelsee zu erreichen - ein Salzsee inmitten des Berges. Auf ihm gleitet man auf einem Floß durch die Unterwelt voller glitzernder Salzkristalle - eindrucksvoll inszeniert durch sphärische Musik und mystischen Lichtinstallationen.

In luftigen Höhen

Zur Eröffnung im Jahr 1930 war sie die längste Personenschwebeseilbahn der Welt. Auch heute noch überwindet die Nebelhorn Seilbahn über 1400 Höhenmeter auf einer Länge von knapp 1000 Metern - mit einer schwindelerregenden Höhendifferenz von bis zu 280 Metern zum Boden. Wenn das mal kein Erlebnis ist? Hoch oben am Gipfel hat man einen fantastischen Ausblick über die Bergwelt der Allgäuer Alpen. Am besten bei einer zünftigen Brettljausn oder einem Kaiserschmarren auf der Terrasse des Nebelhorn Marktrestaurant an der Bergstation Höfatsblick genießen. Ganz mutige und schwindelfreie junge Bergabenteurer bewältigen den gesicherten Nordwandsteig (auch für Kinderwägen geeignet) - samt 600 Meter Tiefblick entlang der Nebelhorn-Nordwand.

  

Bilder: (c) Center Parcs, (c) Erlebnisschiffahrt Brombachsee, (c) Sommerrodelbahn St. Englmar

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