Die Geschichte des Faschings

Faschingsmasken_620x415

Wer hat den Fasching erfunden? Über dieser Frage scheiden sich die Geister, meist wird der Ursprung in den Festen der Römer und Kelten, aber auch in der Antike gesehen. Dort waren Feierlichkeiten zu Ehren der Götter mit Wein, Gesang, Theater üblich. Oft wurden mit Kostümierungen auch böse Geister vertrieben oder der Beginn des neuen Jahres gefeiert. Belegt ist, dass das bunte und fröhliche Treiben der "fünften Jahreszeit" eine bewegte Geschichte hinter sich hat:

Fasching im Laufe der Jahrhunderte

Fasching ist kein kirchliches Fest, die Osterfeiertage bzw. die Fastenzeit sind aber der Ausgangspunkt dafür. Im Mittelalter feierten die Menschen um den 6. Jänner, den Dreikönigstag, Narrenfeste. Der Narr stellte dabei die Dummheit und das Böse dar. Es wurde ein Karnevalskönig gekrönt, der ein Reich voller Narren regierte, in dem Gott verleugnet wurde. Die Kirche duldete dies, am Aschermittwoch musste alles vorbei sein. Feierlichkeiten danach wurden hart bestraft.

Narretei: Einmal verboten, einmal geliebt

Die Reformationsbewegung rund um Martin Luther lehnte die Fastenzeit ab, daher entfiel auch die Fastnacht bzw. die Faschingsfeierlichkeiten. In den von evangelischen Christen bewohnten Gebieten geriet der Fasching so in Vergessenheit und wurde zum Teil erst wieder im 19. Jahrhundert gefeiert.

In der Barockzeit feierten Könige, Fürsten und andere Adelige rauschende Karnevalsbälle, die Idee dazu kam aus Italien. Die Kostüme waren prachtvoll, die Masken reich verziert und die Herrschaften vertrieben sich die Zeit mit Spielen und Späßchen.

Im 17. Jahrhundert begannen die deutschen Handwerkszünfte in den Städten, Straßenkarneval zu feiern. Allen voran waren es die jungen Handwerksgesellen, die verkleidet, singend und tanzend durch die Stadt zogen. Vor den Häusern der reichen Bürger führten sie Sing- und Theaterspiele auf, verspotteten den Alltag und nahmen sie aufs Korn.

Nach Napoleon kam die Bürgerschaft zum (Karnevals-)zug

Die darauffolgende Zeit der Aufklärung kam der Fasching ganz aus der Mode. Napoleon Bonaparte ließ den Karneval gar in allen von ihm besetzten Gebieten verbieten, weil er sich fürchtete, dass sich Rebellen hinter den Masken verstecken könnten. In Venedig wurde so auf Grund dieses Verbotes 180 Jahre lang kein Karneval gefeiert. Im 19. Jahrhundert nahm sich die Bürgerschaft des Faschings wieder an und im späten 19. Jahrhundert gab es dann auch wieder Umzüge, wie wir sie heute kennen. 

In anderen Ländern konnten sich der Fasching und der Karneval über die Jahre hinweg kaum etablieren; so gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich somit auch in den USA nicht verbreiten konnten. Als eine der wenigen Ausnahmen gilt das früher französische und katholische New Orleans mit seinem "Mardi Gras", den "fetten" Dienstag.

Zurück zur Mamilade Fasching Spezial Seite

Empfehlungen

(c) Defrancesco
Salzburg > Zell am See
Das Salzburger Saalachtal umfaßt die Gemeinden St. Martin, Unken, Lofer & Weißbach. Das Besondere an dieser Region sind zum einen die familiären Betriebe fernab vom Massentourismus, die schöne Natur und die vielen Ausflugsmöglichkeiten. Erfahre mehr!
  • Es gibt etwas zu essen
  • Parkplatz vorhanden
  • Schönwetter

Zingst erfreut sich wachsender Beliebtheit: Die unverfälschte, reine Natur und das Angebot an Aktivitäten und Kultur widerspiegeln einen authentischen Lebensstil, der den Ansprüchen der Gäste entspricht.

Mamilade Check

Mami-Check: Dachstein-Eishöhlen und Krippenstein

Oktober 2018

Wir haben am Krippenstein einen Traum-Tag erlebt, viel gesehen und gut gegessen. So ein Ausflug zahlt sich wirklich aus, aber man sollte auch den ganzen Tag einplanen - viele Möglichkeiten und alle sind für sich toll zu erleben.

Mami-Check: Museum der Illusionen

Oktober 2018

Unsere Highlights waren der „Kopf auf dem Servierteller“ und vor allem der 5-jährigen Tochter hat der „Vortex-Tunnel“ besonders gefallen. Ein toller Familien-Besuch in einem außergewöhnlichen Museum.

Mami-Check: Waldhochseilpark "goruck"

Mami-Check: Waldhochseilpark "goruck"

Oktober 2018

Familien können hier klettern, schwingen, balancieren, rollen, Schlitten fahren, mit den Boards skysurfen, hoch oben auf dem "Bankerl für zwei" rasten und auf den Flying-Foxes durch den schönen Hausruckwald fliegen. Tolles Familienerlebnis!