Fit und gesund mit Kind – Tipps gegen Eisenmangel bei Müttern

Fit und gesund mit Kind – Tipps gegen Eisenmangel bei Müttern 

Vor allem Mütter kennen das Gefühl steter Erschöpfung, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Die Nägel sind brüchig, die Haut blass und das Haar glanzlos und spröde. Oft werden die Symptome auf den Stress mit Kindern und Haushalt geschoben, denn sie verlangen Müttern vor allem in den ersten Lebensjahren viel ab. Aber nur der Stress allein muss es nicht sein. Es kann auch ein Mangel an Eisen die Ursache für die stetige Abgeschlagenheit sein. Erfahren Sie, warum vor allem Frauen und Mütter vermehrt an Eisenmangel leiden, und was man dagegen tun kann.

(c) Pixabay

Warum ist Eisen so wichtig für den Körper? 

Eisen ist ein Spurenelement, welches im Körper vor allem für die Energieproduktion in den Zellen, die Produktion von wichtigen Hormonen und die Synthese von Kollagen zuständig ist. Darüber hinaus sorgt Eisen dafür, dass genügend rote Blutkörperchen gebildet werden, die die Organe mit Sauerstoff versorgen. Ein Eisenmangel im Körper hemmt all diese wichtigen Prozesse, was zu den oben erwähnten Symptomen und noch einigen weiteren Beschwerden führen kann.

Wie macht sich Eisenmangel bemerkbar? 

Die Symptome für einen Eisenmangel ähneln denen, die bei zu viel Stress auftreten. Haben die Tipps gegen Stress im Alltag mit Kindern die Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche nicht behoben, dann könnte auch ein Mangel an Eisen, der Grund sein. Ein Mangel an Eisen kann sich durch folgende Beschwerden bemerkbar machen:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • brüchige Nägel
  • glanzloses Haar und Haarausfall
  • blasse Haut
  • Einrisse in den Mundwinkeln
  • Herzrasen und Kurzatmigkeit
  • Schwindelgefühl


Warum leiden vor allem Frauen und Mütter so häufig unter Eisenmangel? 

Kennen Sie diese Symptome? Vielleicht aus der Schwangerschaft oder der Stillzeit? Hiermit haben wir schon einen ersten Faktor aufgedeckt, der dazu führt, dass vor allem Frauen bis zum 50. Lebensjahr und Mütter von Eisenmangel betroffen sind. Ein Eisenmangel entsteht immer dadurch, dass wir weniger Eisen aufnehmen als der Körper braucht.

Dies kann an einer recht eisenarmen Ernährung liegen, denn wir können Eisen nur von außen zuführen, und nicht selbst produzieren. Aber es können auch bestimmte Lebenssituationen, in der der Körper mehr Eisen braucht, der Grund sein. Zu diesen Lebenssituationen gehören die Schwangerschaft und die Stillzeit. Während dieser Zeiten verbraucht der Körper besonders viel Eisen bei der Versorgung der Plazenta und der Entwicklung des Babys. Bei stillenden Müttern wird der Eisenbedarf des Kindes über die Muttermilch gedeckt.

Weiters verlieren Frauen etwa doppelt so viel Eisen wie Männer. Der Grund ist die Regelblutung. Frauen mit einer sehr starken Monatsblutung neigen dazu, zu wenig Eisen im Körper zu haben.

Nicht zuletzt braucht unser Körper auch bei viel Sport und körperlicher Anstrengung besonders viel Eisen. Das betrifft zwar nicht nur Frauen, aber gerade Mütter sind viel mit den Kindern draußen, spielen, toben, tragen sie umher und erledigen oft auch schwerere körperliche Arbeiten im Haushalt und im Job.

Wie können Frauen Eisenmangel vorbeugen? 

Eisenmangel kann gesundheitliche Probleme verursachen. Neben Konzentrationsstörungen und Abgeschlagenheit kann der Mangel zu postnataler Depression und in der Schwangerschaft zu einem erhöhten Risiko für Frühgeburten und Fehlgeburten führen. Schwerer dauerhafter Eisenmangel kann die Ursache für eine Anämie, sprich Blutarmut sein. Um dem Eisenmangel vorzubeugen, sollten Frauen und Mütter vor allem auf ihre Ernährung achten. Durch das Essen von eisenreichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten, Fleisch, Fisch, Geflügel, Nüssen, Kernen und Saaten sowie grünem Gemüse und Salat kann der Eisenspiegel im Gleichgewicht gehalten werden. Vor allem in der Stillzeit und in der Schwangerschaft oder wenn Ernährungsformen wie Vegetarismus oder Veganismus bestimmte Lebensmittel nicht zulassen, sind Eisenpräparate eine gute Lösung. So werden die Symptome schnell verschwinden und Sie können den nächsten Aktiv-Urlaub oder Ausflug mit der ganzen Familie planen.

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