Gebrauchtes verkaufen, um die Urlaubskasse aufzubessern
Ein Familienurlaub ist nicht ganz billig – manchmal fehlen noch die letzten Euro, um genug für das Wunschziel zusammen zu haben. Egal ob Urlaub in Kroatien oder im Harz: Es ist viel schöner, wenn man sich über Geld einfach keine Gedanken machen muss. Doch wie zusätzliches Geld verdienen, wenn der Alltag mit Job und Familie eigentlich schon gut verplant ist? Einen Nebenjob aufzunehmen, geht meist mit weniger Freizeit und viel Stress einher. Einfacher ist es, gebrauchte Dinge weiterzuverkaufen. So tust du außerdem etwas Gutes für die Umwelt und schaffst dir zusätzlichen Platz in der Wohnung. Je nachdem, wie viel Zeit du hast, gibt es verschiedene Anlaufstellen für den Verkauf, die du ausprobieren kannst.

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Unkomplizierter Verkauf bei Gebrauchthändlern
Wenn du eine größere Anzahl an Dingen hast, die verkauft werden sollen, ist es am unkompliziertesten, dich einfach an einem Gebrauchthändler zu wenden. Für Bücher, Spiele und Elektronik ist zum Beispiel momox eine beliebte Anlaufstelle (verfügbar auch als App für Android und iOS). Dort gibst du einfach die ISBN-Nummer deiner Artikel ein und erhältst dann ein Angebot, das hauptsächlich von Nachfrage und Alter der Artikel abhängig ist. Anschließend verpackst du alle Sachen in einen Karton und schickst sie an den Händler, der dir innerhalb weniger Tage das Geld überweist. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass du mit einem Mal einen Großteil deiner gebrauchten Sachen loswerden kannst. Vor allem wenn du ohnehin deinen Stress reduzieren möchtest, ist es eine einfache Lösung. Außerdem hast du keine Scherereien mit Käufern, die nicht zahlen oder unfreundlich werden.
Online-Marktplätze
Wenn du ein wenig mehr Zeit mitbringst, kannst du deine Teile auch einzeln verkaufen. Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Second-Hand-Apps, bei denen du deine gebrauchten Sachen hochlädst. Das hat den Nachteil, dass es etwas länger dauert und auch jedes Teil einzeln verschickt werden muss. Dafür hast du jedoch auch die Möglichkeit, so etwas mehr zu verdienen. Bei der Kleinanzeigen-Sparte von eBay kannst du außerdem auswählen, ob du deine Artikel per Post versenden würdest oder nicht. Um Zeit zu sparen, ist es auch möglich, hier anzugeben, nur an Selbstabholer zu verkaufen. Um möglichst hohe Preise beim Verkauf zu erzielen, gibt es zusätzlich einige Dinge, die zu beachten sind:
- Schieße hochwertige Fotos – am besten bei Tageslicht. Die Artikel sollten auf den Bildern gut zu erkennen sein. Insbesondere potentielle Mängel gilt es, mit abzulichten, damit deine Käufer genau wissen, worauf sie sich einlassen. Doch auch die Ästhetik ist nicht zu vernachlässigen: Die meisten Menschen klicken intuitiv zuerst auf Bilder, die ihnen optisch gefallen, bevor sie auf die Inhalte achten.
- Finde den richtigen Zeitpunkt. Besonders bei Elektronikartikeln ist der Werteverfall höher, je länger sie im Schrank liegen. Wenn du spürst, dass du dich von einer Sache trennen möchtest, dann erledige das möglichst sofort. Außerdem macht es Sinn, die Dinge zu einer Zeit online zu stellen, zu der die meisten Menschen im Internet stöbern. Ideal ist der Sonntag oder abends unter der Woche.
- Hebe die Originalverpackung auf – vor allem bei Elektronikartikeln und Videospielen. Dies gibt deinem Käufer das Gefühl, dass du dich gut um den Artikel gekümmert und ihn sorgsam behandelt hast. So ist es oft möglich, den Preis noch ein kleines bisschen zu erhöhen.
Gehe auf den Flohmarkt
Was Flohmärkte angeht, scheiden sich die Geister: Die einen lieben es, stundenlang über den Markt zu schlendern, sich in Gespräche verwickeln zu lassen und zu feilschen. Für andere ist es ein wahrer Graus. Vor allem Kinder haben allerdings oft Spaß daran, am Marktstand zu stehen und zum Beispiel ihre alten Spielsachen und Bücher zu verkaufen. Der Vorteil ist, dass du hierbei mit Menschen in Kontakt kommst und deine Kinder direkt in den Verkaufsprozess mit einbezogen werden. Der Nachteil liegt hauptsächlich im Zeitfaktor: Wer einen guten Platz ergattern möchte, muss auf beliebten Flohmärkten teilweise schon um sechs Uhr morgens aufkreuzen. Auch für Auf- und Abbau solltest du ausreichend Zeit einplanen. Der richtige Platz für deinen Stand kann einen großen Einfluss darauf haben, wie erfolgreich der Verkauf verläuft. Am besten wählst du einen Standort aus, der nicht direkt am Eingang liegt – anfangs wollen die meisten Menschen nämlich erstmal nur schauen und kaufen nichts. Auch der Platz am Ende ist nicht optimal, da du ja nicht möchtest, dass die Leute ihr Geld schon ausgegeben haben. Versuche also, dich irgendwo in der Mitte zu platzieren – am besten auf der rechten Seite, da die Blicke der meisten Besucher intuitiv zunächst nach rechts zeigen. Wenn du dann noch ein wenig Verhandlungsgeschick mitbringst, steht dem erfolgreichen Verkauf nichts im Wege.

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