Mami-Check: Indoor Adventure Park Parndorf

Januar 2019

Heute durften meine Kinder (8, 5 und 2,5 Jahre alt) und ich den Adventure Park- einen neuen Indoorspielplatz - im Outletcenter Parndorf testen. Nachdem wir in der Nachbarortschaft wohnen, haben wir schon den Bau mitverfolgt und wussten genau, wo wir es finden. Nicht-Ortskundigen kann ich nur den Tipp geben, das Outletcenter anzuvisieren (das ja per se nicht zu übersehen ist) und dahinter nach den riesigen Schriftzügen von Toys’r’us bzw. Cineplexx Ausschau zu halten. Dazwischen positioniert und nicht mehr zu übersehen ist der Adventure Park. Davor gibt es einen großen Parkplatz - an besucherstarken Tagen im Einkaufscenter, wie es heute einer war, ist dieser jedoch auch gut gefüllt. Wir hatten jedoch Glück und wurden schnell fündig.

Im Eingangsbereich wurden wir nett begrüßt und die Kinder nach ihrer Größe gefragt. Kinder über 120cm Körpergröße dürfen zusätzliche Attraktionen verwenden und werden dafür mittels eines farbigen Armbandes gekennzeichnet. Weiter ging es zu den Garderoben. Wie in Indoorspielplätzen üblich, wurden wir gebeten, unsere Schuhe auszuziehen. Erwachsene, die dies nicht wollen, können sich auch Schuhschoner überstülpen. Das Gewand kann man entweder offen aufhängen oder in durchsichtigen Plastikboxen verstauen, zudem gibt es Schließfächer.

Mein erster Eindruck war, dass der Geräuschpegel nicht so hoch wie erwartet war, obwohl die Anlage eigentlich nur eine einzige große Halle ohne Trennwände darstellt. Man konnte sich jedoch trotzdem gut unterhalten und auch telefonieren. Aber ja, leise ist natürlich anders.
Dann ging es auch schon los. Zu entdecken gibt es unzählige Abenteuer für die Kinder. Alle 3drei stürmten sofort auf den Kletterturm los, in dem es unglaublich viel zu erleben gibt. Der Weg nach oben kann auf unterschiedlichen Routen begangen werden und jede ist ein bisschen anders - da gibt es Stufen, Rollen, elastische Seile zum Durchklettern, Balancierstege, Brücken und noch vieles mehr. Für mich als Mutter mit Kindern in unterschiedlichen Alters- und Könnensstufen besonders wichtig ist, dass der Kletterbereich für alle Schwierigkeitsstufen bezwingbar ist. Die Jüngste konnte ich getrost mit ihren älteren Geschwistern losschicken, während ich unten wartete. Obwohl erst knapp 90cm groß, kam sie überall alleine hinauf und hatte sich schnell (wesentlich schneller als ich) die verschiedensten Wege zu den Rutschen gemerkt.

Gleich neben dem Kletterareal befinden sich die Trampoline, die sehr gut federn und somit einen großen Spaßfaktor beinhalten. Den Ballcourt bestaunten wir nur von außen, da meine Kinder daran kein Interesse zeigten. Es gibt verschiedenste Bälle zur Auswahl, sodass man Basketball oder Fußball spielen kann.

Viel interessanter war dann schon die Adventure-Zone für sie. Diese stellt eben jenen magischen Bereich dar, den nur Kinder (und Erwachsene natürlich) ab 120cm Körpergröße nutzen dürfen. Kleinere Begleitpersonen dürfen unter Aufsicht mit hinein.
In unterschiedlichen Klettergurten gesichert kann man hier Planeten besteigen (die moderne Variante einer Kletterwand, auch Astrotower genannt), Baumstümpfe auf einem Skywalk hinaufwandern oder - für die ganz Mutigen - einen Sprung vom Airjump (einer 6m hohen Plattform) wagen. Das Highlight für meine beiden Großen war hier jedoch die Freefall-Rutsche. Man lässt sich an einem Trapez einer Rutsche entlang bis zu 9m nach oben ziehen und kann dann mehrere Meter im freien Fall erleben, bevor man auf der Rutsche gebremst wird. Die 5-Jährige hat natürlich immer schon früher losgelassen, der 8-Jährige ist doch fast bis ganz hinauf gekommen.

Gleich um die Ecke befindet sich die Lasermission - quasi eine große begehbare Holzkiste, in der man in 3 verschiedenen Schwierigkeitsstufen „Laserstrahlen“ aktiviert. Man fühlt sich wie Tom Cruise in Mission Impossible, wenn man versuchen muss, durch die Laserstrahlen zu klettern oder unter ihnen durchzurobben, um den Ausgang zu erreichen.
Wir haben natürlich auch den Kleinkinderbereich getestet, der für Kinder bis 3 Jahre gedacht ist. Darin gibt es ein Bällebad, eine Krabbeldecke, überdimensionierte Legosteine, ein Spielhaus, verschiedene Schaukeltiere und einen Mini-Kletterturm mit sanfter Rutsche, der sicherlich auch schon für Krabbelbabies nutzbar ist.

WCs und einen Wickeltisch findet man im 1. Stock, der entweder über eine Treppe oder bequem über einen Aufzug erreichbar ist. Dort oben ist auch die „Chill-Area“ für gelangweilte Eltern zu finden - bequeme Sitzgarnituren laden zum Entspannen ein, ein großer Flat-TV überträgt Sportgramme für all jene Papas und Mamas, die eigentlich lieber zu Hause den Super-G verfolgen würden. Zur Unterhaltung kann man Tischtennis oder Tischfußball spielen.

Ist man müde oder muss als Elternteil nicht mehr überall hin mit klettern und turnen, gibt es einen großen Bereich mit Tischen und Sesseln. Das Selbstbedienungsbuffett bietet kalte und warme Speisen und Getränke an. An selbst mitgebrachtem Essen sind nur Beikostgläschen und Obst erlaubt - Maisstangen und Co müssen zu Hause bleiben.

Direkt daneben befinden sich auch drei kleine abgetrennte Räume für Kindergeburtstage - wahlweise in Dino-, Schatzsucher- oder Yakari/Indianer-Optik.

Kostenpflichtig sind lediglich zwei Attraktionen. Zum einen für kleine Kinder die E-Carts. Für € 1,-  bekommt man 2min Fahrzeit, wobei man auch zu zweit auf den Fahrzeugen sitzen kann (ja, auch ich habe hinauf gepasst). Zudem gibt es dann noch den „Hurricane“ für € 3,90. Nachdem dies allerdings erst ab 140cm Körpergröße befahrbar ist, musste ich als Mama aktiv werden und habe es persönlich getestet. Für sein Geld setzt man sich in einen Sitz ähnlich einer Hochschaubahn und bekommt eine Virtual-Reality Brille verpasst. Man kann aus verschiedenen Szenarien mit unterschiedlich vielen Umdrehungen wählen und los geht es - man wird geschüttelt, gedreht, bekommt Fahrtwind ins Gesicht und hört entsprechende Hintergrundgeräusche. Für alle mit gutem Magen eine sehr lustige Sache, die tatsächlich länger gedauert hat, als ich erwartet habe.
Gab es auch etwas, das nicht gefallen hat? Laut meinen Kinder nicht. Man könnte jedoch genauer darauf achten, dass auch die größeren Kindern auf den Trampolinen die Regel „1 Kind pro Trampolin“ einhalten sowie den Kleinkindbereich gelegentlich aufräumen, wenn wieder einmal größere Kinder darin gewütet haben. Hat dies meinen Aufenthalt irgendwie beeinträchtigt?! Nein, in keinster Weise.

Fazit: In unserer Gegend hat schon lange eine Spielmöglichkeit für Kinder bei Schlechtwetter gefehlt. Meine Erwartungen wurden tatsächlich übertroffen, da ich mich vor einer lauten Spielhölle, in der ich meiner 2-Jährigen überallhin folgen muss, gefürchtet habe. Das nächste Mal werde ich es mir jedoch einfach mit einem Buch und einem frischen Kaffee gemütlich machen, während sich die Kinder körperlich verausgaben.Wir werden also wiederkommen. Wenn es nach meinen Kindern geht, sogar sehr oft. Ich glaube, eine Jahreskarte wird fällig...


Mami-Checkerin Monika R. mit ihren Kids

Tipp Info

KONTAKT

Indoor Adventurepark

ADRESSE

Gewerbestraße 3
Parndorf, 7111
Österreich

Öffnungszeiten

Jan-Dez jeweils Mo, Mi 13:00-19:00, Di, Do 10:00-19:00, Fr 13:00-22:00, Sa 10:00-19:00, So, Ferien 10:00-19:00

Stand: Jan.2019

Eintrittspreis

Unter 120cm Körpergröße: € 7,90

Über 120cm Körpergröße: € 15,90 (inkl. Airjump, Freefall, Skywalk oder Astrotower)

Jetons extra

Stand: Jan.2019

Kinderalter

Für jedes Kinderalter geeignet!
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VERANSTALTUNGEN

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.