Burg Hochosterwitz
Kategorien: Kärnten - Burgen & Schlösser
- Schlechtwetter
Die Burg Hochosterwitz zählt zu den Traumburgen Österreichs. Georg Freiherr von Khevenhüller ließ den Weg zur Burg Hochosterwitz vor dem drohenden Türkenangriff mit 14 Toren sichern - eine ebenso unkonventionelle wie wirkungsvolle Maßnahme.
Die erste urkundliche Erwähnung der
Burg Hochosterwitz erfolgte bereits im Jahre 860. Der letzte Schenk von Osterwitz wurde 1475 bei einem Türkeneinfall gefangen und starb in der Gefangenschaft ohne Erben. Burg Hochosterwitz fiel an den Landesfürsten, Kaiser Friedrich III. zurück. Zunächst wurde Burg Hochosterwitz an den Landeshauptmann, Christof Khevenhüller verpfändet. 1571 erwarb
Georg Freiherr von Khevenhüller, ebenfalls Landeshauptmann, die Burg Hochosterwitz käuflich.
Die malerische Burganlage geht auf sein Wirken zurück. Wegen der drohenden Türkeneinfälle ließ Georg Freiherr von Khevenhüller die Burg Hochosterwitz ausbauen. Neben der neu errichteten Waffenkammer wurde der Weg in die Burg Hochosterwitz in den Jahren 1570 - 1586
mit 14 Toren gesichert. Ein derartig vielseitig gesichterter Burgweg ist äußerts selten und stellt ein Unikum im Burgenbau dar.
Seit dieser Zeit fanden keine wesentlichen baulichen Veränderungen statt. 1576 hat Georg Khevenhüller die Verfügung erlassen, dass die Burg Hochosterwitz stets im Besitz der Nachkommen bleiben soll. Diesem Wunsch, auf einer Marmortafel im Burghof zu lesen, hat sich die Familie Khevenhüller immer verplichtet gefühlt.
Für Familien mit Kinderwagen und gehbehinderte Menschen ist der Aufstieg zur Burg Hochosterwitz mittels
Burg-Aufzug emfpehlenswert.
Führungen auf der Burg Hochosterwitz finden laufend statt und sind im Eintrittspreis inbegriffen.